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By Günter Fred Fuhrmann

Dieses Buch ist hervorgegangen aus einer zweistündigen Vorlesung über Toxikologie, die am Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg seit 1980 gehalten wird. Es ist das Anliegen dieser kurzgefaßten Einführung in die Allgemeine Toxikologie, Chemikern und anderen Naturwissenschaftlern eine Vorstellung zu geben, wie toxische Substanzen auf den menschlichen Körper einwirken können. Dabei spielt die Natur der körpereigenen Aufnahmeflächen wie Haut, Lungen, Verdauungs- und Darmtrakt sowie ganz allgemein der Aufbau der Zellmembranen eine bedeutende Rolle. Durch die Einteilung des Menschen in verschiedene Kompartimente können die Bewegungen von toxischen Substanzen in dem offenen dynamischen method des menschlichen Körpers auch mathematisch nachvollzogen werden, wobei die Metabolisierung, Bindung und Ausscheidung des Stoffes von Bedeutung sind. Es wird Wert darauf gelegt, dem Nichtmediziner die wichtigsten Prinzipien der Toxikologie auch ohne eingehende anatomische Grundkenntnisse nahezubringen.

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12). In einer nachträglichen Überprüfung des Experiments wurden zwei Fehler entdeckt. Nur ein glücklicher Zufall, die Kompensation der beiden Fehler, hat den beiden Forschern zu dem Modell verholfen. Auf der einen Seite war die bikonkave Form des Erythrozyten, die eine große Oberfläche rur den Sauerstoffaustausch scham, als zu klein berechnet worden, auf der anderen Seite war die chemische Phospholipidextraktion mit Aceton unvollständig ausgefallen. Trotz dieser beiden experimentellen Fehler wurde uns ein essentielles Membranmodell beschert, das auch heute noch seine Gültigkeit besitzt.

Auch flüchtige Substanzen wie NHJ , niedermolekulare Ketone und Äther sowie Selenoxid können vom Blut in die Luft der Lungenbläschen übertreten. Die Gesamtobertläche der Lungenbläschen ist von der Atemmechanik abhängig, beträgt beim Ausatmen etwa 40 m2 und beim tiefen Einatmen bis zu 100 m2 (siehe Abbildung 4). Die Anzahl der Lungenbläschen eines Menschen wird auf 300 bis 400 Millionen geschätzt. Die große Lungenbläschenobertläche steht zu 90 bis zu 95 % in einem engen Kontakt mit den darunter befindlichen kapillaren Blutgefäßen.

Der Zellkern steht über Poren mit dem Zytoplasma in Verbindung. Der zytoplasmatische Raum ist zum allergrößten Teil ausgefüllt mit weiteren Organellen, dem glatten und rauhen endoplasmatischen Retikulum (ER), Mitochondrien, dem Golgikomplex und den hier nicht gezeichneten Polysomen 60 Der Zellkern wird von einer Doppelmembranhülle umschlossen, die die (DNS) einschließt. Die genetische Information ist in den Basensequenzen der DNS-Moleküle codiert, die eine bestimmte, für alle Lebewesen charakteristische Anzahl von Chromosomen bilden.

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